Mittelamerika Kreuzfahrt
21.02.2026
Coxen Hole / Roatán (Honduras)
Der Wecker klingelte um 06:00 Uhr, und ein Blick vom Balkon verriet, dass es ein perfekter Sonnentag werden würde. In der Ferne war eine Bergkette auf dem Festland von Honduras zu erkennen.
Direkt nach der Freigabe verließen wir als eine der Ersten das Schiff. Am vereinbarten Treffpunkt wartete bereits Svenja von Mein Roatan auf uns. Kurz darauf war unsere zwölfköpfige Gruppe komplett und wir fuhren in einem Kleinbus los. Neben uns standen mehrere Busse von Just Float.
Svenja ist eine deutsche Expat und lebt seit über zehn Jahren auf der Insel. Mit ihrer super sympathischen Art gab sie uns authentische Einblicke und viele interessante Hintergrundinformationen über das Leben auf der Insel und in Honduras.
Der erste Fotostopp führte uns zu einem Schiffswrack.
Über eine abenteuerliche, teilweise unbefestigte Straße voller Schlaglöcher ging es weiter in den weniger erschlossenen Osten der Insel.
Kurz bevor wir den Ausgangspunkt der Mangroven-Tour erreichten, blieb der Bus mit einem Schaden an der Kupplung mitten auf der Straße liegen. Nach einem Moment der Ratlosigkeit wurde ein Ersatzbus organisiert, und nach etwa 30 Minuten konnten wir weiterfahren. Es hätte schlimmer kommen können.
Wenig später erreichten wir den kleinen Hafen bei Oakridge und bestiegen ein kleines Boot. Unser Kapitän Alex, ein Einheimischer, drehte zunächst eine Runde durch den Ort und zeigte uns unter anderem das Haus, in dem seine Schwester wohnt. Ein Teil des Ortes ist tatsächlich nur mit dem Boot erreichbar.
Anschließend fuhren wir ein Stück an der Küste entlang zum Mangroventunnel, in dem sich die Ureinwohner einst vor spanischen Angreifern versteckt hatten. Besonders eindrucksvoll war eine kleine Lagune mit türkisfarbenem Wasser. Insgesamt war die Bootsfahrt ein tolles Erlebnis.
Eigentlich stand auch noch der Besuch eines Ureinwohnerdorfes auf dem Programm, der jedoch aufgrund der Buspanne entfiel.
Auf der Weiterfahrt hielten wir an zwei Aussichtspunkten. Am ersten konnte man sowohl die Nord- als auch die Südküste überblicken. Am zweiten bestaunten wir das vorgelagerte Barrier Reef sowie ausgedehnte Urwälder. In der Sonne war es brütend heiß.
Als Nächstes besuchten wir die Leguan-Farm, wo zahlreiche freilaufende Tiere zu sehen waren. Es war Paarungszeit, und die sonst grün gefärbten Leguane leuchteten orange. Nur die grünen Jungtiere waren weggesperrt, damit sie nicht von Räubern gefressen werden. Die Tiere konnten gestreichelt und mit speziellen langstieligen Blättern – ihrer Lieblingsspeise – gefüttert werden. Weiter unten am Meer waren zudem große Tarpun- Fische zu sehen.
Letzte Station unserer Inselrundfahrt war der nahegelegene Beachclub Brady’s Cay, zu dem uns ein kleines Boot übersetzte.
Schwimmen und den Vibes der karibischen Musik zu lauschen – das war unser Motto für die nächsten zwei Stunden. Liegen waren im Preis inbegriffen, und an der Bar konnte man sich mit Drinks und Snacks versorgen. Natürlich durfte auch eine Schaukel am Strand nicht fehlen. Ehe wir uns versahen, waren die zwei Stunden Aufenthalt auch schon vorbei. Gegen 16:00 Uhr brachte uns der Bus zurück zum Schiff.
Fazit: ein kurzweiliger Ausflug in kleiner Gruppe mit tollen Stopps. Eine klare Empfehlung für Mein Roatan. Kosten: 107 $ pro Person inklusiv der Eintritte.
Obwohl wir uns gar nicht so viel bewegt hatten, waren wir aufgrund der Hitze und der vielen Eindrücke ziemlich müde.
Nach dem Abendessen im Anckelmannsplatz legten wir noch einen kleinen Nap ein, um für den Abend gerüstet zu sein, denn heute Abend fand auf dem Pooldeck die White Night mit Schokoladenbuffet statt.
Es war richtig viel los. Der DJ sorgte für Stimmung, und auch die Show-Truppe war am Start. Die Pole-Dance-Einlage konnten wir aus nächster Nähe beobachten. Wir tanzten bis zum Schluss.
- Zuletzt aktualisiert am Samstag, 07. März 2026 20:08


