Ostsee 06/2026

04.07.2026

Rīga

Der Tag begann mit einem Klopfen an der Tür. Niklas holte uns zum Frühstück ab. Alles war inzwischen gut eingespielt.

Die Mein Schiff Relax nahm Kurs auf den Industriehafen Krievu Sala an der Mündung der Düna, denn das Schiff war zu groß um in der Innenstadt zu wenden. Später informierte der Kapitän, dass das Schiff das größte war, das jeweils Rīga angelaufen ist. Der Ersteinlauf war am 22.05.2026, was gar noch nicht so lange her war.

Wir genossen die streichelnde Sonne auf dem Agora-Deck bis das Schiff um 10:30 Uhr freigegeben wurde.

Der erste Shuttle-Bus (15 €/P) brachte uns in ca. 20 min zum Rigaer Schloss. Auf eigene Faust durfte man das Hafengelände nicht verlassen.

Unser erstes Ziel waren die Zeppelin-Markthallen. Andreas bekam seine lokalen Spezialitäten. Werner verkostete ein lettisches Bier, Carola erstand lettische Pirogggen und Niklas wurde mit Mitgebrachtem sorgt. Sprich, am Ende waren alle glücklich. Frisch gestärkt warfen wir noch einen Blick auf die exotischen Auslagen in der Fischhalle, wo z.B. Stockfisch feilgeboten wurde.

Vergnügt machten wir uns mit Nikki auf zum Stadtrundgang. Der Rest suchte nach einem ruhigen und schattigen Platz am Ufer der Düna für Niklas' Mittagsschlaf.

Über das Freiheitsdenkmal, bei dem gerade eine Wachablösung stattfand, und die Petrikirche mit den Bremer Stadtmusikanten liefen wir an den Wallanlagen entlang zum Jugendstilviertel. Prachtvoll posierten die hübschen Fassaden im schönsten Fotolicht. Sogleich erinnerten wir uns an unseren Besuch in 2015. Auch damals hatten wir Traumwetter. Ein absolut lohnender Abstecher.

Wir machten uns auf den Rückweg vorbei am Rathaus in Richtung Dom, wo wir uns mit den Anderen trafen. Es hatte ein kleines Labyrinth, in dem sich Niklas vergnügte. Das berühmte Schwarzhäupterhaus und das Rathaus waren gleich um die Ecke.

Gemeinsam machten wir uns über das Katzenhaus und die drei Brüder zum Schloss. Die Schlange am Shuttle-Bus hielt sich im Rahmen, so dass wir nicht lange warten mussten. Niklas stand am Fenster und kam aus dem Staunen gar nicht raus, was es da alles zu entdecken gab.

Fazit: trotz Umroutung ein gelungener und entspannter Tag.

Heute hatten wir eine bessere Strategie beim Griechen. Werner stellte sich 30 min vorher in die Schlange, so dass es kein Problem war den Sechsertisch zu ergattern. Das Essen schmeckte vorzüglich und auch Niklas wurde bevorzugt versorgt.

Am Abend gab es im Theater die Abba-Show. Auch hier bildete sich eine lange Schlange vor dem Einlass. Die Show war gut gemacht uns kurzweilig. Nur das Mitsingen wollte nicht so richtig gelingen.

Anschließend hatten wir Babyphone-Dienst.