Mittelamerika Kreuzfahrt

15.02.2026

Ocho Rios (Jamaika)

Um kurz nach 06:00 Uhr herrschte bereits reger Betrieb im Anckelmannsplatz, da viele – vermutlich auch wegen der Zeitverschiebung – früh wach geworden waren.

Doch das war nicht der einzige Grund, weshalb wir schon unterwegs waren: Wir wollten möglichst früh zu den Wasserfällen. Bereits kurz vor 08:00 Uhr verließen wir das Schiff.

Ein Taxi brachte uns zu den Dunn’s River Falls. Die Kosten für Hin- und Rückfahrt betrugen $20/P. Für eine Strecke von nur etwa 5 km ist das zwar kein Schnäppchen, aber der organisierte Transfer hätte 54€/P gekostet. Zum Laufen ist die Stecke an der Straße entlang nicht schön. Der Eintritt lag bei $25/P plus $7 für ein Schließfach.

Wir gehörten zu den Ersten vor Ort und hatten die Wasserfälle bei bestem Fotolicht fast für uns allein. Es lohnt sich definitiv, früh da zu sein, denn später wurde es sehr voll. Bemerkenswert war, dass keine Schäden durch den Hurrikan Melissa erkennbar waren.

Wir stiegen in der Mitte ein und kraxelnten langsam nach oben. Man musste etwas darauf achten, wohin man trat, doch es gab ausreichend Trittflächen, und die Steine waren nicht besonders rutschig, sodass es nicht wirklcih gefährlich war. Das Tragen geschlossener Schuhe war vorgeschrieben.

Das ausgewogene Wechselspiel aus Sonne und Wolken sorgte für angenehme Temperaturen, und wir genossen, wie das erfrischende Wasser unsere Füße umspülte.

Die Wasserfälle münden an einem kleinen Strand direkt ins Meer. Dort konnte man wunderbar entspannen und baden. Duschen und Umkleidekabinen waren vorhanden.

Inzwischen war es deutlich voller geworden, und Gruppen marschierten unter Anleitung von Guides Hand in Hand die Wasserfälle hinauf. Besonders im unteren Bereich war das Gelände etwas anspruchsvoller, da einige recht steile Kanten zu überwinden waren.

Nach drei Stunden hatten wir uns alles in Ruhe angesehen, und das Taxi brachte uns wie vereinbart zurück zum Schiff.

Nachdem wir uns im Tag & Nacht Bistro etwas gestärkt hatten, drehten wir noch eine kleine Runde durch die Stadt. Hier muss man nicht unbedingt gewesen sein. Der Stadtstrand (Turtle Beach) sah zwar ganz nett aus, aber die $10 Eintritt pro Person waren uns zu viel, um nur kurz hineinzuschauen.

Stattdessen entspannten wir auf dem Balkon mit schönem Blick auf die Bucht und konnten das sonntägliche Treiben gut beobachten – dazu Reggae-Musik, ein sehr entspannter Nachmittag.

Ab 18:00 Uhr konnte man für den übernächsten Hafen George Town die Tenderzeiten ohne Ausflug in der App buchen. Das ist zwar immer etwas stressig, aber wir sicherten uns einen Slot für 10:00 Uhr, der zeitlich perfekt passte.

Zum Abendessen im Fischmarkt aßen wir einen sehr leckeren Hamburger Pannfisch g egessen.

Auf dem Pooldeck lud der warme Abend zu einer karibischen Nacht ein, auch wenn die Musik leider nicht besonders überzeugend war.