Mittelmeer Kanaren Kreuzfahrt
01.11.2025
Arrecife (Lanzarote)
Als wir aufwachten, zog die Kette der Vulkankegel Lanzarotes im Sonnenaufgang an uns vorbei. Es versprach, ein traumhafter Tag zu werden.
Nach dem Frühstück im Harbour Market und einer kleinen Fotosession auf dem Pooldeck ging es los zum Landausflug „Spaziergang durch Vulkanlandschaften“ – die einzige Exkursion, die wir auf dieser Reise über das Schiff gebucht hatten.´
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| Arrecife |
Eine kurze Busfahrt brachte uns zu einem Wanderparkplatz am Rande des Nationalparks Timanfaya. Von dort aus führte ein etwa 45-minütiger Spaziergang zu dem leicht zugänglichen Vulkankegel Caldera del Cuervo.
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| Mondlandschaft |
Der gut zu gehende Weg führte durch eine eindrucksvolle, fast vegetationslose Mondlandschaft. Wie an einer Kette aufgereiht folgte ein Vulkankegel dem nächsten. Sie sind rund 300 Meter hoch und brechen in der Regel kein zweites Mal aus. Unterwegs gab unser Guide – ein deutscher Expat, der bereits seit vielen Jahren auf der Insel lebt – interessante und anschauliche Erklärungen. In den Krater gelangte man durch eine kleine Scharte. Auf demselben Weg ging es anschließend zurück zum Parkplatz.
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| Caldera del Cuervo | im Krater |
Strahlend blauer Himmel, ein leichter Wind und angenehme Temperaturen sorgten für perfekte Rahmenbedingungen. Mit unseren leichten Wanderstiefeln waren wir bestens ausgerüstet.
Der Bus brachte uns anschließend zu einem weiteren, nahegelegenen Parkplatz. In etwa 15 Minuten spazierten wir vorbei am rot schimmernden Vulkankegel Montaña Colorada zur größten Vulkanbombe der Insel, der Bomba volcánica Gude. So bezeichnet man die bei einem Vulkanausbruch herausgeschleuderten Felsbrocken. Unterwegs entdeckten wir einen vertrockneten Dornbusch und einige Flechten.
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| Montaña Colorada | Bomba volcánica Gude |
Der nächste Stopp führte uns zum Besucherzentrum des Nationalparks, das direkt in ein Lavafeld eingebettet ist. Das weiße Gebäude hob sich eindrucksvoll vom schwarzen Gestein ab. Wir hatten 30 Minuten Zeit, um die Ausstellung zum Thema Vulkanismus auf den Kanaren zu besichtigen. Ein kurzer Bohlenweg führte durch das Lavafeld zu einem Aussichtspunkt.
Da die Gruppe gut zu Fuß war, blieb noch Zeit für einen Abstecher zum Bauernmonument (Monumento al Campesino) des auf Lanzarote beheimateten Künstlers César Manrique.
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| Monumento al Campesino |
Um 14:00 Uhr waren wir zurück an Bord. Fazit: ein großartiger Ausflug mit einem sehr engagierten Guide – gut investierte 50 € pro Person. Lanzarote ist definitiv eine Reise für sich wert.
Nach einer Stärkung im Bistro mit leckerer Currywurst und Pommes spazierten wir zu Fuß in die Stadt und genossen die angenehm warme Sonne. Ganz nett, aber wirkliche Sehenswürdigkeiten gab es dort nicht.
Anschließend hieß es Koffer packen. Es half ja nichts – irgendwann geht jede Reise zu Ende. Danach ließen wir uns in den Sesseln der Agora Bar nieder, genossen einen Drink und beobachteten das Treiben. Um 19:00 Uhr ertönte die Hymne zum Sail-away.
Das 5-Gang-Menü im Atlantik war wie immer hervorragend, zog sich jedoch sehr in die Länge. Nach zwei Stunden gingen wir ohne Nachspeise an Deck – sonst hätten wir dem Beginn der Halloween-Party verpasst.
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| DJ Oli | Halloween-Torten |
Das Pooldeck war liebevoll dekoriert, und auch die Crew war in Halloween-Kostümen unterwegs. Die Band spielte und sorgte gemeinsam mit DJ Olli für großartige Stimmung. Sogar die Burlesque-Truppe mischte sich unter das Publikum. Mit dem einen oder anderen Drink feierten wir bis zum Schluss. Was für ein toller letzter Abend!
- Zuletzt aktualisiert am Samstag, 03. Januar 2026 17:45











