Mecklenburg-Vorpommern

05.06. - 22.06.2015

Als wir auf der f.re.e uns die aktuellen WoMos anschauten, kam uns spontan die Idee nach längerer Abstinenz wieder auf Tour zu gehen. Gesagt, getan: Tags darauf war das WoMo-Dach bei Wohnmobil Petz gebucht. Nach den Pfingstferien sollte es für 2 Wochen losgehen; das ist die einzige Zeit in der bundesweit keine Ferien sind.

Da wir keine große Zeit zur Vorbereitung hatten, griffen wir die Ideen unserer letzten Tour auf und wählten Mecklenburg-Vorpommern als Ziel.

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Der Sky Traveller 600 DKG war etwas kleiner als unsere früheren Modelle, bot aber üppig Platz für uns zwei. Die Abwicklung verlief wie all die Jahre zuvor problemlos, so dass wir wieder einmal mehr sehr zufrieden waren. Einziger Wermutstropfen war, dass es standardmäßig keine 12V Steckdosen gab, so dass wir ohne 220 V unsere Telefone nicht mehr aufladen konnten. Hätten wir das früher gewusst, wäre es kein Problem gewesen dies nachzurüsten.

Der Schwerpunkt unserer Tour war die Ostseeküste mit den bekannten Inseln Usedom, Rügen und Darß/Zingst. Mehrere Nationalparks mit viel schöner Natur, tolle Strände und Seebäder aus der Kaiserzeit zeichnen diesen Landstrich aus. Auch die zum UNESCO Weltkulturerbe erklärten Hansestädte Stralsund und Wismar sind sehr sehenswert. Alles in allem ein sehr lohnenswertes Ziel. Damit die Anfahrt nicht auf einmal zu bewältigen hatten, bauten wir noch eine Stadtbesichtigung in Leipzig und Berlin ein.

Da wir gerade noch in der Vorsaison unterwegs waren, war es nicht überfüllt und wir hatten kein Problem einen Übernachtungsplatz zu finden. Angesichts der hohen Verkehrsdichte insbesondere auf Rügen wollten wir uns nicht vorstellen, was in der Hauptferienzeit hier los ist.

Die Stellplätze waren in der Regel mit Strom und Sanitäranlagen mit Duschen sehr gut ausgestattet und hatten fast schon Campingplatz-Charakter. Das ganze hatte natürlich seinen Preis, so dass man pro Übernachtung inkl. allen schon ca. 15 € veranschlagen musste. Hinzu kommt die obligatorische Kurtaxe mit ca. 2 € pro Person und Tag. Insbesondere im Darß waren die Preise leicht übertrieben. Da uns somit aber fast jeden Tag 220 V Strom zur Verfügung stand, hatten wir wohlweislich unsere neue Nespresso-Maschine eingepackt, so dass am Morgen feiner Kaffee-Duft durch das WoMo zog. So ein kleiner Hauch von Luxus hat auch etwas.

Auch über das Wetter konnten wir uns nicht beklagen. In der ersten Woche war es durchwegs sonnig und warm. Anschließend wurde es frischer, so dass Fleece angesagt war, aber wir konnten immer draußen sein und wurden nie richtig nass.